Umgang mit Schmerz

Ein Tagebuch zum Thema „Raum für Schmerz“? Wie geht man mit Schmerz um? Ist es gut, ihm viel Aufmerksamkeit zu widmen, sich gar in Schmerz zu suhlen oder ignoriert man ihn am besten und beschäftigt sich lieber mit Positivem, mit der Freude am Leben? Selbstkritische Fragen…

Es macht weder Sinn, vorm Schmerz zu flüchten, ihn wegzudrücken und aktiv zu ignorieren, noch sich den ganzen Tag damit zu beschäftigen. Wenn er an deine Türe klopft, lass ihn rein, wenn der Zeitpunkt passend ist. Gib ihm einen bestimmten Raum in deinem Tag. Beschäftige dich intensiv mit ihm für einige Minuten oder Viertelstunden und wende dich dann wieder dem aktuellen Leben und dem Lebendigsein zu. Schmerz möchte gewertschätzt werden in seiner Existenz, möchte umarmt und gesehen/gefühlt werden, aber man muss ihm auch sagen, wenn seine Zeit vorbei ist und es wieder gilt, sich dem Leben zuzuwenden. Es ist eine Balance, die es Freude macht, zu finden.

 
Unten rechts geht es weiter (s. Link). – Dieser Text ist Teil des Zyklus „Raum für Schmerz“ im November 2020. Hier der Beginn des Zyklus.